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Schon gewusst? Stress wirkt sich direkt auf deinen Körper aus.
Laut gesund.bund.de machen psychische Belastungen einen großen Anteil der verlorenen Arbeitstage aus. Diese Zahl ist in den letzten Jahren weiter gestiegen.

Durch chronischen Stress nehmen körperliche und psychische Beschwerden zu, zum Beispiel Müdigkeit, Schlafprobleme oder innere Unruhe. Außerdem erhöhen sich stressbedingte Krankheitstage. Frühverrentungen sind ein wachsendes Problem. Psychische Erkrankungen sind ein wesentlicher Grund für lange Fehlzeiten und den Verlust von Arbeitskraft.

 

Mehrheit der Menschen in Deutschland ist überlastet

66 % der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig oder manchmal gestresst im Alltag und im Berufsleben. Nur etwa 8 % empfinden gar keinen Stress. Das zeigt der TK-Stressreport 2025. Stress ist kein Randphänomen, sondern gehört für die Mehrheit der Bevölkerung zur Realität.
Hauptstressfaktoren sind hoher eigener Anspruch, Belastung durch Schule oder Arbeit und gesellschaftliche Probleme.

 

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Das Berufsleben setzt vielen zu

Mehr als die Hälfte der Berufstätigen fühlt sich zunehmend gestresst. Bei 55 % der gestressten Menschen zeigt sich dies in Erschöpfung. 27 % der unter Druck stehenden Befragten berichten von depressiven Gefühlen.

Stress führt zu mehr Fehltagen, Burnout, aber auch zu Kündigungen und hoher Fluktuation. Betroffene berichten häufig von einem überfordernden Tagesablauf, Druck durch Zeit- und Leistungsziele und negativen Auswirkungen auf Freizeit, Beziehungen und Gesundheit.

Die Arbeit wird so selbst zum Stressfaktor, da sie sich auch auf das Privatleben auswirkt. Durch chronischen Stress bleibt weniger Energie für Familie, Hobbys und Erholung. Dies kann eine Stressspirale auslösen, die sich verschärft. Körperliche Einschränkungen, Bewegungsmangel, geistige Erschöpfung, Vergesslichkeit und langsame Verarbeitung sind mögliche Folgen. Außerdem leiden Betroffene unter ständiger Anspannung und Reizbarkeit.

 

Das Berufsleben setzt vielen zu bgm 

Entlastung und Prävention

Die beliebtesten Maßnahmen zur Stressreduktion laut TK-Stressreport 2025 sind Natur und Bewegung im Freien. 83 % nutzen Bewegung als Ausgleich. Weitere Methoden sind Hobbys, soziale Kontakte sowie Musik hören oder machen.

Freizeit und Privatleben sind essenziell für Mitarbeiter. Sie tragen dazu bei, dass Mitarbeiter leistungsfähiger, ausgeglichener und zufriedener werden.

BGM Blog entlastung und prävention

WTT CampusONE unterstützt mit Gedankenreisen und Atemübungen, die sich an der Natur orientieren. Gedankenreisen führen zum Beispiel an einen See oder auf eine Ballonfahrt. Muskelentspannungsübungen helfen, den gesunden Ausgangszustand wiederherzustellen. Ziel ist mehr Ausgeglichenheit und Energie für den Arbeitsalltag.

Um Mitarbeiter nachhaltig gesund zu halten, braucht es außerdem klare Aufgabenverteilung und Abstimmungen. Leistungsziele sollten machbar sein und regelmäßige Pausen eingeplant werden. BGM-Angebote bieten Mitarbeitern zusätzlich die Möglichkeit, gezielt zu entspannen.

Wenn Wissen über gesunde Lebensführung fehlt, bietet WTT CampusONE ergänzende Wissenseinheiten. Diese helfen zu verstehen, warum Schlaf nicht erholsam ist, wie Stress funktioniert und wie man ihn reduziert. Die Einheiten liefern praxisnahe Insights für den Alltag. 

 

 

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FAQ zur Entlastung von Mitarbeitern im Arbeitsalltag

Was bedeutet Entlastung im Arbeitsalltag aus Sicht von Unternehmen und Behörden?

Entlastung im Arbeitsalltag bedeutet, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Mitarbeiter dabei unterstützen, mit hohem Arbeitstempo, mentaler Beanspruchung und Stress besser umzugehen. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit, Konzentration und Stabilität im Tagesgeschäft zu erhalten, ohne zusätzliche organisatorische Hürden.

Woran erkennen Unternehmen und Behörden frühzeitig Stress bei Mitarbeitern?

Stress zeigt sich häufig nicht offen, sondern durch beobachtbares Verhalten im Arbeitsalltag. Typische Anzeichen sind zum Beispiel:

  • Unruhe oder permanente Anspannung, etwa häufiges Wackeln mit den Beinen
  • Hetzen von Termin zu Termin ohne echte Pausen
  • Aufgaben gehen unter oder werden vergessen
  • Deutlich längere Bearbeitungszeiten bei bekannten Tätigkeiten
  • Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen oder stockendes Sprechen
  • Reizbarkeit, zum Beispiel ein schärferer Ton in E-Mails oder Chats
  • Geringere Beteiligung im Team oder in Besprechungen
  • Rückzug, Dienst nach Vorschrift und halbherzige Aufgabenbearbeitung

Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass Mitarbeiter dauerhaft unter Druck stehen und Stress nicht aktiv ausgleichen können.

Warum bleiben Stressbelastungen in Unternehmen und Behörden oft lange unbemerkt?

Viele Mitarbeiter funktionieren trotz Belastung weiter. Stress wird häufig ausgehalten und nicht thematisiert. Ohne gezielte Unterstützung greifen Mitarbeiter unbewusst auf kurzfristige Stresskompensationen zurück, zum Beispiel Rauchen, exzessives Scrollen durch Social Media, Ablenkung durch kleine Aufgaben oder Aufschieben anspruchsvoller Tätigkeiten. Diese Maßnahmen helfen kurzfristig, lösen den Stress aber nicht auf.

Warum reicht ein kleines Entspannungsangebot oft schon aus?

Nicht jede Belastung erfordert ein umfangreiches Gesundheitsprogramm. Kleine, regelmäßig nutzbare Angebote wie kurze Atem- oder Entspannungsübungen können bereits helfen, Stress zu reduzieren und mentale Klarheit wiederherzustellen. Besonders wirksam sind Angebote, die jederzeit abrufbar sind und von den Mitarbeitern selbstbestimmt genutzt werden können.

Was ist ein digitales Entspannungsangebot für Mitarbeiter?

Digitale Entspannungsangebote stellen kurze Einheiten online bereit, zum Beispiel Atemübungen, geführte Gedankenreisen oder kurze Muskelentspannungen. Mitarbeiter können diese ohne Termin und organisatorischen Aufwand nutzen, direkt im Büro, im Homeoffice oder unterwegs.

Warum ist es wichtig, Mitarbeitern Wissen über Stress zu vermitteln?

Viele Menschen wissen nicht, warum sie sich angespannt, erschöpft oder innerlich unruhig fühlen. Ein Verständnis für Stress und mentale Belastungen hilft dabei zu erkennen, wie das Nervensystem auf Belastung reagiert, welche Folgen Stress langfristig haben kann und welche Strategien wirklich helfen. Das Wissen ergänzt praktische Tools und stärkt die Selbstwirksamkeit der Mitarbeiter.

Stress ist normal – Dauerstress ist es nicht

Belastung gehört zum Berufsalltag. Es gibt Hochzeiten und ruhigere Zeiten, das ist normal und gesund. Problematisch wird Stress, wenn er dauerhaft präsent ist, sich nicht abbauen lässt und zur Grundspannung wird. Dauerstress wirkt langfristig toxisch auf Körper und Psyche und erhöht Fehlzeiten, Erschöpfung und Fluktuation.

Welche Rolle spielt die Arbeitsumgebung bei Stressprävention?

Ein gesundes Arbeitsumfeld verhindert, dass Stress dauerhaft entsteht. Unternehmen und Behörden können Rahmenbedingungen schaffen wie klare Aufgabenverteilungen, realistische Zielsetzungen, verlässliche Pausen und Arbeitszeiten für Regeneration, Vertrauen zu Führungskräften, um auch unangenehme Themen ansprechen zu können, und ein sicheres, unterstützendes Arbeitsumfeld. Führungskräfte, Abteilungsleiter und die Geschäftsleitung müssen diese Kultur aktiv leben, um Stress langfristig zu reduzieren.

Welche Vorteile haben digitale Entspannungsangebote für Unternehmen und Behörden?

Digitale Angebote sind jederzeit verfügbar, ortsunabhängig nutzbar, freiwillig und ohne organisatorischen Aufwand integrierbar. Sie eignen sich besonders als Einstieg in die betriebliche Gesundheitsförderung und ergänzen eine gesunde Führungskultur.

Wie unterstützt WTT CampusONE Unternehmen und Behörden?

WTT CampusONE kombiniert digitale Entspannungseinheiten wie Gedankenreisen, Atemübungen oder Muskelentspannungen mit Wissenseinheiten zu Stress, mentaler Belastung und gesunder Alltagsregulation. Das Angebot ist praxisnah, verständlich und lässt sich direkt in den Arbeitsalltag integrieren. Auf diese Weise entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der Entlastung, Wissen und Kultur verbindet und Mitarbeiter langfristig unterstützt.

Ist ein digitales Entspannungsangebot verpflichtend für Mitarbeiter?

Nein. Das Angebot ist freiwillig. Mitarbeiter entscheiden selbst, wann und wie sie die Inhalte nutzen. Das digitale Angebot ergänzt Führung und Arbeitsorganisation, ersetzt sie aber nicht.