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Die Künstliche Intelligenz (KI) ist allgegenwärtig – beinahe stündlich taucht eine neue Meldung dazu auf. Oft geht es um den Vergleich zwischen Mensch und Technologie, um neue Programme und Systeme oder die kritische Frage: Wann wird die vom Menschen geschaffene Intelligenz den Menschen selbst überholen?

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Zwischen Hype und Realität – wie KI die Arbeitswelt verändert

In der Arbeitswelt ist KI längst angekommen – und sorgt dafür, dass Unternehmen ihre Personalentscheidungen überdenken. Braucht es noch Menschen, wenn es eine KI gibt, die unermüdlich arbeitet und dabei schneller, besser, effizienter ist?

Laut einer aktuellen ifo-Umfrage wird KI bislang nur von wenigen Branchen genutzt. Gerade deutsche Organisationen äußern häufig Bedenken – vor allem beim Datenschutz. Dennoch entstehen enorme Projekte: So entwickelt NVIDIA, einer der größten Hersteller von Grafikprozessoren und Chipsätzen, gemeinsam mit dem Leibniz-Rechenzentrum den neuen deutschen Supercomputer „Blue Lion“.

Künstliche Intelligenz Technologie in Unternehmen

 

Dieser Hochleistungsrechner soll voraussichtlich Anfang 2027 in Garching bei München einsatzbereit sein und mit NVIDIAS „Vera-Rubin“-Chips ausgestattet werden – speziell für KI-Anwendungen entwickelt und Nachfolger des aktuellen Spitzenmodells „Blackwell“. Leistungsstarke Rechner wie „Blue Lion“ sind ein wichtiger Standortfaktor, der Wissenschaftler aus aller Welt anzieht und zugleich den Fortschritt der Künstlichen Intelligenz vorantreibt. 

Die Entwicklung schreitet voran – keine Frage. Und sie wird den Arbeitsmarkt nachhaltig beeinflussen.

Aber bedeutet das wirklich den Verlust von Millionen Jobs?

Zanele Munyikwa, Wirtschaftswissenschaftlerin bei Revelio Labs, untersuchte die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Ihre Analyse von Stellenanzeigen, die im Business Insider am 03.06.2025 veröffentlicht wurde, zeigt: In allen Branchen wurde die Personalfrage zurückhaltender gestellt – und Tätigkeiten, die von KI übernommen werden können, sind um rund 19 % in Online-Ausschreibungen zurückgegangen.

Besonders betroffen sind dabei Berufsgruppen wie:

  • Datenbank-Administratoren

  • IT-Spezialisten

  • Informationssicherheits-Experten

  • Auditoren

  • Data Engineers

Eine Studie von OpenAI, OpenResearch und der University of Pennsylvania aus dem Jahr 2023 kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Laut dieser kann KI künftig Berufe wie Webdesigner, Steuerberater, Autoren, Journalisten, Übersetzer, PR-Manager, Finanzanalysten, Buchhalter und Verwaltungsangestellte nahezu vollständig übernehmen. Tätigkeiten also, die stark daten- und informationsgetrieben sind, lassen sich technisch automatisieren – sagen zumindest Studien und die CEOs großer Unternehmen.

Doch was bedeutet das für uns als Menschen – wenn Technologie immer mehr übernimmt? 

👉 Erfahre mehr darüber in unserem Blogartikel „Grenzen der Künstlichen Intelligenz“ oder in unserer KI-Schulungsreihe. 

 

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